Immer wieder kommt es vor, dass sich im Frühjahr jemand mit einem verletzten oder hilflosen Vogel bei uns meldet. Doch nicht jeder vermeintlich hilflose Vogel ist auf menschliche Hilfe angewiesen, teilweise schadet die gut gemeinte Unterstützung sogar mehr als sie hilft.

Vogel


Ist ein Vogel offensichtlich verletzt, sollte er so schnell wie möglich in eine Pflegestation gebracht werden.
 

Oft sind Vögel, die sich im Frühjahr am Boden aufhalten, Jungvögel welche noch nicht fliegen können. Diese werden am Boden von ihren Eltern weiter gefüttert. Ein Eingreifen ist in diesem Fall nicht nötig. Unterstützung brauchen Jungvögel nur, wenn sie sich in akuter Gefahr befinden oder zu früh aus dem Nest gefallen sind. Falls das Nest erreichbar ist, kann man das Vögelchen vorsichtig wieder ins Nest legen. Der Geruch des Menschen stört die Vogeleltern nicht, sie werden sich danach wieder um ihre Jungen kümmern.


Finden Sie einen grossen, wehrhaften Vogel wie eine Eule, einen Greifvogel, Reiher oder Storch sollten Sie nicht zögern den Wildhüter oder die Polizei zu kontaktieren.


Unter keinen Umständen sollten Sie einen Vogel selbst pflegen. Dies ist gesetzlich nicht erlaubt und bedarf neben umfangreicher Erfahrung in der Pflege solcher Patienten auch einer Bewilligung.


Die Vogelwarte Sempach bietet Unterstützung bei der Einschätzung der Situation und vermittelt an die entsprechende Pflegestation.

Die Vogelwarte ist von Montag bis Freitag von 08:00 bis 12:00 und von 13:30 bis 17:00 telefonisch erreichbar. An den Wochenenden und an Feiertagen ist ein Pikettdienst von 09:00 bis 12:00 und von 13:30 bis 17:00 eingerichtet.

Weitere Infos finden Sie unter vogelwarte.ch/jungvoegel oder vogelwarte.ch/jungvogel-gefunden

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Vogel

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